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28 Tage erzählt die Geschichte der New Yorker Journalistin Gwen Cummings (Sandra Bullock), die nach einem alkoholbedingten Zwischenfall zu einer 28-tägigen Entziehungskur in einer Rehabilitationsklinik verurteilt wird. Zunächst widerwillig, beginnt sie im Laufe der Zeit, sich mit ihrer Sucht auseinanderzusetzen und Verantwortung für ihr Leben zu übernehmen.
Die Regisseurin Betty Thomas versucht, die Balance zwischen Drama und Komödie zu halten. Während einige Kritiker den Film als zu oberflächlich und hollywoodtypisch empfinden, wird Sandra Bullocks Darstellung von vielen gelobt. Sie verleiht ihrer Figur Tiefe und Authentizität, was den Film trotz seiner Schwächen sehenswert macht.
Besonders hervorzuheben ist die Darstellung der Gruppendynamik innerhalb der Klinik. Die Interaktionen zwischen den verschiedenen Charakteren bieten sowohl humorvolle als auch bewegende Momente. Steve Buscemi als Therapeut Cornell bringt eine zusätzliche Ebene der Glaubwürdigkeit in die Geschichte.
Für Menschen, die sich mit den Themen Sucht und persönlicher Veränderung auseinandersetzen, kann 28 Tage inspirierend wirken. Der Film zeigt, dass der Weg zur Heilung nicht linear ist und dass Rückschläge Teil des Prozesses sein können. Trotz einiger klischeehafter Elemente bietet er einen Einblick in die Herausforderungen und Hoffnungen, die mit dem Weg aus der Sucht verbunden sind.
Fazit:
28 Tage ist ein Film, der trotz einiger Schwächen durch starke schauspielerische Leistungen überzeugt. Er bietet einen unterhaltsamen, wenn auch nicht tiefgründigen, Blick auf das Thema Rehabilitation und die Reise zur Selbstfindung. Für Zuschauer, die sich für persönliche Entwicklungsprozesse interessieren, ist der Film durchaus empfehlenswert.