Trägerstruktur & Gemeinnützigkeit
Warum wir uns bewusst für eine gemeinnützige Rechtsform entschieden haben
Unser Projekt steht auf einem Fundament menschlicher Werte: Mitgefühl, Gemeinschaft, Teilhabe und echte Begegnung. Diese Werte sollen nicht nur unser tägliches Handeln leiten, sondern auch in unserer rechtlichen und wirtschaftlichen Struktur fest verankert sein. Deshalb war für uns von Anfang an klar: Wir wählen eine gemeinnützige Unternehmensform.
Die Entscheidung für Gemeinnützigkeit ist für uns kein bloßer formaler Akt, sondern Ausdruck unserer inneren Haltung. Ein wirtschaftlich arbeitendes Unternehmen steht oft – ob gewollt oder nicht – unter einem gewissen Druck zur Gewinnerzielung. Dieser Druck kann auf Dauer dazu führen, dass betriebswirtschaftliche Überlegungen Vorrang bekommen: Effizienz statt Beziehung, Kostenoptimierung statt Zeit für Zuhören, Verwertbarkeit statt Menschlichkeit.
Wir möchten einen anderen Weg gehen.
Unser Ziel ist es, einen sicheren Raum zu schaffen – für Menschen in seelischen Krisen, in Umbruchsituationen oder auf der Suche nach neuer Orientierung. Ein solcher Raum braucht nicht in erster Linie wirtschaftliche Effizienz, sondern Vertrauen, Zeit, Beziehung und Sinn. Deshalb wollen wir uns nicht durch Profitziele oder Investoreninteressen leiten lassen.
Eine gemeinnützige Struktur ermöglicht es uns, ganz bei unserem Auftrag zu bleiben:
Menschen zu dienen – nicht Märkten.
Verantwortung zu übernehmen – nicht Gewinne zu maximieren.
Sinn zu schaffen – nicht Kapital.
Unsere Trägerstruktur soll sicherstellen, dass auch in Zukunft Entscheidungen nicht nach finanziellen Interessen, sondern im Sinne der Menschen getroffen werden, die unsere Angebote in Anspruch nehmen. Sie schützt uns vor dem Risiko, unsere Ideale nach und nach zu verwässern, und bewahrt uns davor, aus dem Blick zu verlieren, warum wir dieses Projekt überhaupt begonnen haben.
Wir glauben: Wer Gemeinwohl fördern will, sollte sich auch strukturell auf Gemeinwohl ausrichten.